"MY painting BEGINS where explanation ENDS - Trust the PAINTING."
..... COLOUR captures a LIFE story.....
NEWS
- 2026 Herbstaustellung Wasserschloss Bad-Rappenau (25.10.2026 - 15.11.2026 (immer sonntags - 10 bis 18 Uhr)
- 2025 Wandgemälde im Ankerpunkt - See Location Dühren
- 2025 Weiterführung "Der aquatischen Serie"
- Digitales Booklet | Ein Atelierbesuch - hier downloaden
- 2024 >> now canvas; water blue and the overcoming of pure white <<
REISELUST — AKT: 1
>Der Beginn einer Dehnung mit offenem Ende<
„Denn wenn man glaubt, endlich bei seinen Bildern angekommen zu sein, verschiebt sich oft
noch einmal der Horizont.“
Seit nun bald fünf Jahrzehnten bewegt er sich zwischen Theater, seinem Urgrund, wie er sagt,
der Malerei, der Literatur und dem offenen Raum der Wahrnehmung. Sie alle kommen
zusammen auf der Leinwand.
Seine Arbeit folgt dabei weniger einer Stilrichtung als einer Frage. Einer Frage nach dem
Dazwischen. Nach jenem Ort, der bei ihm keiner ist. Eher etwas schwebendes. Nach jenem
Moment, in dem Erinnerung, Erfahrung und Gegenwart beginnen, ihre festen Grenzen zu
verlieren.
So sagt er: „Gut möglich das meine Arbeiten aus einer einfachen Erfahrung heraus entstanden:
Nämlich das die Dehnung eines Lebens nicht in seiner Länge liegt, sondern in der Plötzlichkeit
seiner Augenblicke.“
Am Theater hat er gelernt, dass alles auf der Bühne für die Endlichkeit gemacht ist. Jeder
Auftritt. Jede Szene. Jeder Applaus. Jeder Abschied.
Gerade deshalb besitzen diese Augenblicke ihre besondere Gegenwart. Aus Endlichkeit und
Plötzlichkeit entsteht Persönlichkeit.
Bestimmt hat diese Erfahrung sein Denken ebenso geprägt wie seine Entwicklung In der Malerei.
Ihn beschäftigt bis heute die Frage, was zwischen Erinnerung, Wahrnehmung und Erleben
geschieht. Zwischen Geschichte und Verantwortung. Zwischen dem, was war. Und dem, was
bleibt. Zwischen DORT und HIER. Zwischen Traumreise und Realstau.
Ihn beschäftigt die Vorstellung, dass DORT seine Entfernung verlieren kann und HIER nicht
immer eindeutig bleiben muss. „Ich inszeniere keinen Inhalt in meinen Bildern, sondern
Wahrnehmung als Ermöglichung einer vorüberziehenden Dehnung im Plötzlichen“…
>Vielleicht entsteht genau dort Kunst. Nicht als Antwort. Sondern als Geste. Ein Spielplatz. Eine
Möglichkeit. Eine Einladung. Ein Raum.<
Seit vielen Jahren beschäftigt er sich auch mit der Frage nach diesem Dazwischen. Nicht als Ort,
sondern als Erfahrung. Ein Künstler—Leben: Zwischen Theater und Malerei. Zwischen Literatur
und Bild. Zwischen Klang, Farbe und Echo. Zwischen Mensch und Gesellschaft.
Oder in jenem schmalen Raum zwischen dem, was wir sehen, und dem, was wir darin erkennen.
„Manchmal ist genau das die eigentliche Bewegung meiner Arbeit, dass sich der Horizont noch
einmal verschiebt, wenn ich glaube, bereits angekommen zu sein.“
Erfahrungsgemäß entstand irgendwann daraus eine Gedankliche Entwicklung, die ihn bis heute
begleitet: >DORT ist HIER & HIER ist WEIT.< Nicht als Antwort. Sondern als weitere Frage.
Er hat es einmal so formuliert:
„Ich male nicht das DORT und nicht das HIER. Mich interessiert der Moment, in dem beide kurz
vergessen, wo sie eigentlich hingehören. Und wenn ich glaube, ihn gefunden zu haben, funkt
mein Zweifel meist spitzbübisch dazwischen und behauptet, er sei längst Dort oder woanders.“
Klar ist— seine Arbeiten entstehen nicht aus Gewissheiten. Sie entstehen aus Fragen. Aus
Erfahrungen. Aus Begegnungen. Und nicht selten auch aus Zweifeln. Dabei ist der Zweifel für ihn
offensichtlich kein Widerspruch zur Kunst. Er gehört zu ihr. Er hält die Bewegung offen. Er
verhindert die vorschnelle Antwort. Und manchmal ist er sogar ein guter Treibstoff.
„Denn wenn ich glaube, bei einem Gedanken oder einem Bild angekommen zu sein, beginnt er
oft leise zu fragen: Ist das wirklich schon alles?“ Möglich, dass sich genau dort der Horizont noch
einmal verschiebt.
Und vielleicht beginnt genau Dort, also Hier die nächste Arbeit.
Kunst beginnt nicht mit einem Bild. Sie beginnt mit einer Spur. Vielleicht reicht diese Spur zurück
bis zu den Händen an den Höhlenwänden.
Zu den ersten Zeichen menschlicher Anwesenheit. Zu Geschichten. Zu Liedern. Zu Bildern. Kunst
und Künstler können verlieren, verschwinden oder vergessen werden. Vernichtet werden sie
nicht. Denn jede Kunst steht in einer kulturellen Erinnerung, die älter ist als jede Generation und
größer ist als jedes einzelne Werk.
Zwischen Literatur, Klang, Farbe und Echo entstehen bei Ihm jene Resonanzräume, in denen sich
Erfahrung, Erinnerung und Gegenwart begegnen können und frei agieren.
Vielleicht ist Kunst deshalb bis heute eine der ältesten und zugleich lebendigsten Formen
menschlicher Verständigung. Er benennt das so:
„Die Plötzlichkeit kommt. Egal wie. Sonst wäre sie keine Plötzlichkeit.“
Und die Leinwand ist nur eine Dehnung dieser Erkenntnis.
Keine als Antwort. Sondern als Spur. Und als Möglichkeit.
— Q3&Co. Juli 2026
REISELUST — AKT: 2
Von Endlichkeit, Liebe, Dehnung und Plötzlichkeit
Wer sind wir eigentlich, wenn unser Leben in der Plötzlichkeit von Augenblicken gedehnt wird?
„Die Schwierigkeit, die wir überwinden mussten, lag darin, uns von jeder geometrischen Evidenz
fernzuhalten. Anders gesagt, wir mussten von einer Art Intimität des runden ausgehen“.
Das Zitat ist von Gaston Bachelard, Poetik des Raumes und steht am Anfang des Prologs von
Peter Sloterdijk, Sphären Band 1 Blasen. Die Frage ob etwas existiert oder nicht, geht über das
bloße sehen hinaus. Es zeigt uns, dass unser Leben zunächst in Beziehungsräumen, in Sphären—
in Blasen beginnt. Ob etwas bleibt oder vergeht, kommt später durch die Strukturen der
Geometrie: Der Technik, der Wissenschaft, der Architektur, der Landwirtschaft, der Kulturen
und der Religionen. Der Kunst.
Ob hinter dem Sichtbaren noch etwas anderes liegt, ausserhalb des Schatten. Ob die Kunst noch
etwas anderes umgibt, erahnen wir vielleicht… Ich tat die Augen zu und sah das Meer …und das
dass Meer keine Geometrische Form kennt. Wellen ja. Buchten ja. Blasen ja. Horizonte ja. Tiefe
ja. Es ist ein Raum ohne Zirkel und Lineal. Denn es ist eine ewige Bewegung. So wie die Reiselust
des Menschen selbst eine endlose Bewegung ist. Das Runde ist keine Form — es ist eine Weise,
Leben zu erfahren, in Harmonie mit dem Geometrischen Strukturen. Wahrnehmung macht uns
zu bewußten und bewegten Wesen. Der Mensch wurde zum Mensch durch die Fortbewegung.
Vielleicht sind wir deshalb mehr Wesen der Geometrie, weil wir sie benutzen, weil wir vielleicht
Wesen sind die rechnen, Statistiken und Technik machen können. Doch leben können wir nur
dort, wo die Zerbrechlichkeit der Blasen uns spüren lässt, das es das Runde ist was uns trägt.
Und es eben die Kunst ist, die uns die Möglichkeit aufzeigt, das es so gehen kann.
Am Theater habe ich gelernt, dass alles Sichtbare vergeht. Jede Aufführung. Jede Rolle. Jeder
Applaus. Ja sogar ein Bühnenbild erfährt seine geometrische Endlichkeit.
Später begegnete mir dieselbe Erfahrung in der Kunst und im Leben.
Alles Körperliche unterliegt der Endlichkeit. Jede Form. Jeder Mensch. Jede Technik. Jede
Architektur. Jede Bühne. Jedes Bild.
Ich möchte es so formulieren: „Es geht mir bis heute tatsächlich um die Freiheit des
Zugewandten als Möglichkeit“… Und das heißt nicht, es beginnt Alles damit, aber es endet auch
nicht alles damit…
Mich begleitet eine Vorstellung, dass das Geistige und das Denken nicht verschwindet, sondern
weitergeht. In Erinnerungen. In Geschichten. In Gedanken. In Bildern. Im Runden. Und In den
Händen und der Reihenfolge unserer Ahnen. Aber auch in den Augen der Zukünftigen. Manche
nennen dieses Weite — Runde— Gott. Andere Universum. Wieder Andere haben noch fremdere
Namen. Vielleicht sind es nur verschiedene Namen für jene Verbindung, die größer ist als ein
einzelnes Leben. Für einen Raum, in dem Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft miteinander
verbunden bleiben. Zeit— vollkommen— Zeitlos ist. Dehnung so unendlich Weit, dass sie sich in
der Unendlichkeit ihrer Krümmung wieder berührt.
Und Möglicherweise sind wir deshalb zugleich endlich und unendlich. Endlich in unserer Gestalt;
aber unendlich in den Spuren, die wir empfangen und weitergeben.(?)
Eben— Miteinander verbunden durch jene Dehnung der Plötzlichkeit, die wir Leben nennen.
Und es kann gut sein, das Liebe die Kraft ist, die uns diese Weite aushalten lässt.
Nicht weil sie alle Fragen beantwortet, sondern weil sie uns miteinander verbindet, während wir
sie stellen. Denn vielleicht liegt darin das eigentliche Wunder und ihre Magie:
Liebe beantwortet keine Fragen. Sie ist einfach da. Als Möglichkeit. So wie Kunst. So wie eine
leere Leinwand.
Beide versprechen nichts. Beide geben keine Gewissheiten. Und doch laden sie uns ein.
Vielleicht liegt genau darin ihre besondere Kraft, dass wir nicht wissen, was wir aus ihnen
entstehen lassen und was daraus wird. Und genau darum beginnen. Immer und immer wieder.
Denn am Ende bleibt die Leinwand so oder so nicht weiß. Und die Liebe bestimmt so oder so
über das Leben hinaus.
Und möglicherweise bleibt auch das Leben selbst nicht leer.
Weil Liebe, Kunst, die Plötzlichkeit und die Dehnung ihre Spuren hinterlassen.
Liebe beantwortet wie gesagt keine Fragen. Ebenso wenig wie Gott. Sie sind einfach da – als
Möglichkeit. So wie Kunst. So wie die Leinwand, die Raum und Bühne zugleich ist. Und so wie
das Universum unendlich weit gedehnt bleibt und doch alles umfasst.
— Paul Berno Zwosta, Juli 2026
Canvas - wood & flames
....neues, digitales Booklet zur Inspiration - now available....
Eine kurze Geschichte zur aquatischen Serie: > canvas- water blue and the overcoming of pure white< Da ist keine weiße Leinwand.
Aber Tiefe- dunkle Tiefe, nur scheinbar ohne Leben. Tiefe Blau- und Grüntöne, die ohne die Sonne Schwarz erscheinen; und Stille, Kälte und Druck der unerträglich ist… da hilft keine Spur, die Ozeane und ihre Bewohner die Wale sind und bleiben ein Rätsel!
Überall ist Wasser- Wasser wie ein Entwurf, eine Idee, wie ein Masterplan auf noch weißer Leinwand…!
Das Meer ist genau das, was es schon immer war und ist: unerreichbarer Nicht- Raum für uns. Aber wirklicher Lebensraum für eine vielfältige Spezies von Meeres- Bewohnern.
Das Meer ist eine lebendige Metapher schlechthin, für das Unendliche. Das Unerreichbare. Für Tiefe und Höhe, das Unsichtbare und das Sichtbare LEBEN!
Jeder Ozean ist sein Ur- eigenes Universum. Kreativität, streben nach Erfüllung, Design und KUNST-
Das Meer ist Ursprung und Urmaterial allen SEINS… ein Lebensraum ohne Struktur; flüssig, ewig
fließend; ein Nicht- Lebensraum für menschliches Leben. Nur der Wal der Wanderer durch die Ozeane, verkörpert nichts anderes als die Möglichkeit der Veränderung und Transformation. Der Wal ist das lebendige Beispiel dafür, dass es ein hochkomplexes, intelligentes, friedliches Leben in Freiheit gibt. Das ist schon seit Millionen von Jahren so, nur die Leinwand bleibt nicht weiß!
… und tief unten in der schwarz scheinenden See, in endlosen Labyrinthen aus Höhlen, Korallen und Wäldern aus Saragossa-Seegras, weht noch leise, dass weit entfernte Echo der Wale, aus einer fremden Welt in endlosen Wellen…
Paul Berno Zwosta, September 2024
A short history of the aquatic series: > canvas- water blue and the overcoming of pure white< there is no white canvas.
But depth- dark depth, only apparently without life. Deep blues and greens that appear black without the sun; and silence cold and pressure, that is unbearable…
There is no trace that helps, the oceans and its inhabitants, the whales, are and remain a mystery!
There is water- water all over the place, like a draft, an idea, like a master plan on a still white canvas!
The sea is just what it always was and is: unreachable non space area for us. But real Habitat for a diverse species of marine inhabitants. The sea as a
metaphor par excellence, for the infinitely. The unattainable. For deep and high, the invisible and the visible LIFE! Each ocean is its own unique universe.
Creativity, striving for fulfilment design and ART
The sea is the origin and primary material of all being… a living space without structure liquid eternally flowing; a non- habitat for human life!
But the whale, the wanderer through the oceans, embodies nothing other than the possibility of change and transformation.
The whale is the living example that there is a highly complex, intelligent, peaceful LIFE in freedom. It´s been like this for millions of years, but the canvas doesn’t´ t stay white!
… and deep down in seemingly black sea, in endless labyrinths of caves, corals and forests of Saragossa seaweed, a distant echo of whales still blows quietly, from a strange world in endless waves…
Paul Berno Zwosta,September 2024
Die Traumkunst
Cut Outs
Der Künstler
PAUL BERNO ZWOSTA
1956 in Konstanz geboren und aufgewachsen. In den Jahren von 1978 bis 1996 war die Kunst- und Theaterszene in München und Konstanz sein Lebensmittelpunkt.
Seit über 40 Jahren bilden Ausstellungen und Objekt-Kunst-Werke im Öffentlichen Raum sein Schaffen ab.
Heute lebt und arbeitet er in Sinsheim, in der Nähe von Heidelberg.
Erfahren Sie mehr über den Künstler und seine Werke in seinem digitalen Atelierbesuch.
- ART -
Learning by Art;
- People who claim to be intelligent should be so intelligent,
that they need further training from time to time, that`s life.
Because intelligent people are learners and are interested in
everyone who is a learner.
This in turn means nothing other than an increase in art—culture -
Paul Berno Zwosta
The artist
PAUL BERNO ZWOSTA
Born and raised in Constance in 1956. From 1978 to 1996, the art and theatre scene in Munich and Constance was the centre of his life.
For over 40 years, exhibitions, works of object art in public spaces and paintings have been the centre of his work.
Today he lives and works in Sinsheim, near Heidelberg.
Are you interested in my art?
I look forward to hearing from you! Write me an e-mail or give me a call.
I will be happy to help you find your new favourite work of art.
The prices for my art are individual and can be requested from me.
I believe that the sustainability and added value of art is always worth the price.
My art is not sold online.
Please drop by my studio if you are interested.
Sie haben Interesse an meiner Kunst?
Ich freue mich von Ihnen zu hören! Schreiben Sie mir eine E-Mail oder rufen Sie mich an.
Ich helfe Ihnen gerne dabei Ihr neues Lieblingskunstwerk zu finden.
Die Preise für meine Kunst sind individuell und können bei mir erfragt werden.
Für mich gilt: Die Nachhaltigkeit und der Mehrwert von Kunst ist immer ihren Preis wert.
Meine Kunst wird nicht online verkauft.
Bitte kommen Sie bei Interesse in meinem Atelier vorbei.
ATELIER Kunstpunkt
Zum Steinbock 1a
74889 Sinsheim-Dühren
GALERIE Einraum
Talstraße 9
74889 Sinsheim-Dühren